Denkmalgeschützte Immobilie: Das müssen Sie beachten

Alte Bauten können aus den unterschiedlichsten Gründen unter Denkmalschutz stehen. Beispielsweise, weil sie künstlerische oder städtebauliche Bedeutung haben oder auch aus wissenschaftlicher und technischer Sicht für die Nachwelt als historische Beispiele erhalten bleiben sollen. Auch wenn ein Bauwerk in seiner Bauweise typisch für die Region ist, kann es unter Denkmalschutz fallen.

Um die denkmalgeschützten Häuser über die Jahrhunderte zu erhalten, ist eine spezielle Instandsetzung bzw. Restaurierung notwendig. Diese Denkmalpflege bzw. das Bauen im Bestand stellt für Architekten eine besondere Herausforderung dar – nicht zuletzt deswegen, weil sich die Bestimmungen für das Denkmalrecht in den verschiedenen Bundesländern unterscheiden. Aber auch andere Besonderheiten bringt der Denkmalschutz bei Häusern mit sich.

Unterschiedliche Bestimmungen für denkmalgeschützte Immobilien

Eigentümer eines denkmalgeschützten Hauses haben die Pflicht, es instand zu halten, sofern dies zumutbar ist. Hier kann es insbesondere im Falle einer Sanierung ratsam sein, einen Architekten hinzuzuziehen, der sowohl eine Beratung als auch Maßnahmen der Instandsetzung vornehmen kann. Vor Beginn eines Bauvorhabens an einer denkmalgeschützten Immobilie sollte der Architekt allerdings genau mit den Satzungen des jeweiligen Bundeslandes vertraut sein.

Jede bauliche Veränderung – auch, wenn es sich nur um neue Fenster oder einen neuen Farbanstrich handelt – ist genehmigungspflichtig. Hierzu muss sich der Bauherr an die untere Denkmalbehörde wenden. Bei jeder Veränderung ist allerdings darauf zu achten, dass so viel wie möglich von der historischen Substanz erhalten bleibt.

Spezialisten für denkmalgeschützte Häuser und energetische Sanierung

Neben den jeweiligen Vorschriften für das Bauen an denkmalgeschützten Häusern gilt es auch, entsprechend erfahrene Dritte, die am Bau beteiligt sind, zu beauftragen. Hierzu gehören insbesondere Handwerker, die sowohl historische Kenntnisse haben als auch die damalige Bauweise verstehen. Auch über das Wissen historischer Bautechniken, die heute nicht mehr angewendet werden, sollten sie verfügen.

Das gilt auch für die energetische Sanierung von denkmalgeschützten Immobilien. Bei historischen Bauten setzt der Gesetzgeber lockerere Anforderungen an die Energieeffizienz. Dennoch ist eine ressourcenschonenden Sanierung und Energieeffizienz bei einem denkmalgeschützten Haus kein Widerspruch und kann sowohl das Wohnen als auch die Wirtschaftlichkeit verbessern. Der Einsatz eines Architekten kann hier ebenfalls sinnvoll sein.

 

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