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Leistungsbeispiele

Haftungsrisiken des Architekten und Besonderheiten in der Architektenhaftpflicht

Anlässlich von fehlerhaften Berechnungen, falsch angewandten Normen, aber auch unzureichend umgesetzten Vorgaben des Auftraggebers/Bauherrn haftet der Architekt für eigene Fehler. Zudem haftet er für Falschberatungen und unterlassene Hinweise.

Soweit er sich vertraglich zur Bauüberwachung verpflichtet hat, haftet er unter Umständen auch für die von den Baufirmen verursachten Ausführungsfehler. Denn er muss in diesem Fall sicherstellen, dass die Baufirmen ihre Gewerke mangelfrei errichten.

Der Bauherr kann sich dann bei Ausführungsfehlern in der Regel aussuchen, ob er sich an der Baufirma oder an dem Architekten schadlos hält. Beide haften gesamtschuldnerisch über die volle Summe.

Der Architekt bzw. die Architektenhaftpflichtversicherung muss also die Sanierung bei Folgeschäden von Ausführungsfehlern erst einmal bezahlen (bei Insolvenz sogar die mangelhafte Ausführung selbst). Anschließend kann er versuchen, gegebenenfalls bei der Baufirma zu regressieren.

Ist der Architekt nicht mit der Bauüberwachung beauftragt, haftet er nicht für die Fehler der ausführenden Firmen, allerdings nur, soweit er tatsächlich auch keine entsprechenden Leistungen erbringt.

Unterstützt und/oder berät er hingegen den Bauherrn während der Bauausführung, haftet er für diese Leistungen, auch wenn er nur punktuell und ohne Bezahlung tätig war.

Sind verschiedene Architekten mit den einzelnen Leistungsphasen nach HOAI betraut, haftet in der Regel primär der Architekt, der den Fehler begangen, also z. B. den mangelhaften Plan erstellt hat. Dennoch schulden auch die mit späteren Leistungsphasen beauftragten Architekten eine Prüfung der bisher erfolgten Planung und haften dafür gegenüber dem Bauherrn.

Eine Besonderheit betrifft die Verjährung rund um die Leistungsphase 9. Sofern der Architekt die Leistungsphase 9 vertraglich vereinbart hat, führt dies unter Umständen dazu, dass der Architekt noch bis zu 10 Jahre nach Beendigung des Bauvorhabens in der Haftung ist.

Dem kann durch eine Abnahme der Architektenleistungen nach Abschluss der Leistungsphase 8 durch den Bauherrn (Teilabnahme nach LP 8) entgegengewirkt werden.

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